Der Fraunhofer-Verbund Ressourcentechnologien und Bioökonomie VRB

Unsere Vision ist eine lebenswerte Welt, in der alle Ressourcen nachhaltig gewonnen und genutzt werden.

Der Fraunhofer-Verbund Ressourcentechnologien und Bioökonomie VRB entwickelt biotechnologische, verfahrenstechnische, zirkuläre und systemische Lösungen für ein verantwortungsvolles Management unserer Ressourcen und deren Nutzung. Dies umfasst die Rohstoff- und Energieversorgung, den Klima- und Umweltschutz sowie Sicherstellung von Ernährung und Gesundheit.

Wir kümmern uns um die Pfade »vom Molekül über den Stoff zum Produkt« (Produktentwicklung) genauso wie »von der Laboranlage zur Produktionsanlage« (Scale-up verfahrenstechnischer Prozesse). Unser Ansatz liegt darin, Werte durch Prinzipien des zirkulären Wirtschaftens (z. B. Circular Design, Materialkreisläufe) zu schaffen.

Wirtschaft und Gesellschaft fragen nach verantwortbaren »Systemlösungen«, die kooperative FuE-Partnerschaften erfordern. Der Fraunhofer-Verbund VRB bietet durch Bündelung von Kompetenzen und Infrastrukturen eine Systempartnerschaft für nachhaltige Ressourcenwirtschaft und bioökonomische Lösungen auf dem Weg zur Circular Economy.

Unser Leistungsangebot

 

Circular Carbon

 

Circular Health

 

Circular Water

Aktuelles aus dem Verbund

 

Pressemitteilung - Fraunhofer IWKS / 11.3.2026

Kreislaufwirtschaft für flexible Materialien: EU-Projekt »FlexCycle« setzt auf KI und flexible Robotik

Das automatisierte Recycling von flexiblen Materialien wie Textilien, Kabeln und Brennstoffzellenmembranen aus Batterien stellt die moderne Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen. Das neue europäische Forschungsprojekt »FlexCycle« setzt auf die Entwicklung innovativer Robotik- und KI-Lösungen. Mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro und 12 Partnern aus sechs Ländern verfolgt das Projekt das Ziel, Recyclingprozesse für die Wiederverwertung flexibler Materialien industrietauglich zu machen. In den kommenden vier Jahren sollen autonome Systeme entwickelt werden, die in der Lage sind, komplexe Strukturen wie Kleidungsstücke, elektrische Kabel und Batterien zu demontieren und wertvolle Komponenten zurückzugewinnen.

 

Pressemitteilung - Fraunhofer IVV / 2.3.2026

Papierverpackungen ohne Klebstoffe verschließen

Papierverpackungen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber ihren Pendants aus Kunststoff: Sie zeichnen sich durch eine hohe Recyclingquote, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Entsorgungskosten aus. Allerdings lassen sie sich bislang nicht ohne zusätzliche Klebstoffe oder Kunststoffschichten verschließen – ein Nachteil für Herstellungs- und Recyclingprozesse. Im Projekt PAPURE entwickeln vier Fraunhofer-Institute ein laserbasiertes Verfahren, das komplett klebstofffreie Papierverpackungen ermöglicht.

 

Pressemitteilung - Fraunhofer IGB / 26.2.2026

IGB-Wissenschaftler Dr. Mirko Sonntag mit Hanse-Promotionspreis 2026 ausgezeichnet

Im Rahmen seiner Promotion forschte Dr. Mirko Sonntag an innovativen DNA-basierten Methoden zur Sepsis-Diagnostik. Für diese Arbeit erhielt er am 12. Februar 2026 den Hanse-Promotionspreis des Wissenschaftlichen Vereins zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende Promotionsarbeiten aus dem Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin honoriert.

 

Pressemitteilung - Fraunhofer IME / 30.1.2026

Statement Prof. Schäfers »Pestizidrückstände und Bodenbiodiversität in der Europäischen Union«

Prof. Dr. Christoph Schäfers, Institutsleiter des Fraunhofer IME, hat ein Experten-Statement zu einer Publikation zum Thema "Einfluss von Pestizidrückständen auf Bodenlebewesen in land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen an über 350 Standorte in der EU", die am 28.01.2026 in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde, gegeben. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf Ackerflächen, Wiesen und Weiden beeinflussen nicht nur die Biodiversität von Insekten und Vögeln negativ, sondern wirken sich auch auf die biologische Vielfalt von Bodenorganismen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam, das Bodenproben aus 26 Ländern der Europäischen Union untersucht hat.